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Fundraising - Grundlegende Begriffe

Hochschul-Fundraising

Hochschulfundraising ist im angloamerikanischen Raum weit verbreitet und findet in Deutschland langsam Anwendung.

Hochschulfundraising hat zur Aufgabe, über private Finanzquellen die Bildungs- und Forschungsqualität zu sichern. Grundsätzlich gelten im Hochschulfundraising die gleichen Bedingungen, wie sonst im Sozialmarketing.

Besonderheiten des Hochschulfundraisings

pfeil_trans_0.gif Großspender (ähnlich wie im Kulturbereich)
pfeil_trans_0.gif Unternehmenskooperationen (gerade bei techn. Hochschulen)
pfeil_trans_0.gif Alumni Clubs (in Deutschland noch fast unbekannt)

Die meisten deutschen Hochschulen können bisher erst auf kleine Erfolge im Hochschulfundraising blicken.

Nur 1 -10 % der Einnahmen kommen aus Hochschulfundraising

Im Schnitt haben Universitäten im Jahr 2003 1,5 Millionen Euro aus privater Hand eingenommen, Fachhochschulen 91.000 Euro. Dies sind im Schnitt um die 1 % des Jahresvolumens. Dies zeigt eine erste Untersuchung über Hochschulfundraising in Deutschland, die gemeinsam vom Magazin ZEIT, dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und dem Deutschen Fundraising Verband entstand. Befragt wurden 65 Hochschulen über das Haushaltsjahr 2003.

Ergebnis der Studie

Die privat eingenommenen Gelder stammen überwiegend von Unternehmen, Stiftungen und vermögenden Privatpersonen. Der Anteil der erzielten Einnahmen von Ehemaligen (Alumnis) ist dagegen noch gering.

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie über Hochschulfundraising finden Sie hier.

Unsere Meinung

Die wenigsten Hochschulen verfügen über ein wirkliches Konzept zum Hochschulfundraising. Ein Zustand, der in den USA oder England undenkbar wäre. Ändern wird sich dies erst, wenn die Rektoren und Professoren verstehen, dass Fundraising in das Gesamtmarketing zu integrieren ist und bei der Umsetzung alle gefragt sind, nicht nur "der Fundraiser".

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